Mühltal

Unter der Überschrift „Helfen mit Herz und Hand“ ist die AWO in Mühltal seit Jahrzehnten, in der Gemeinde, für alle Bürger da, die Hilfe und Rat benötigen. Als Hilfe verstehen wir „Hilfe zur Selbsthilfe.“ Die Fragen und Probleme welche an uns herangetragen werden, sind so vielfältig wie unser Programm.

Schon nach dem 1. Weltkrieg gab es im Ortsteil Nieder-Ramstadt die AWO bis sie 1933 durch die Nazis verboten wurde. Am 4. Oktober 1946 erfolgte die Wiedergründung durch 26 Ortsbürger, denn tätige Hilfe in sozialer Verantwortung war dringend angesagt. Und dies ist auch bis heute unser Antrieb. Fast 40 Ehrenamtler arbeiten in den nachstehenden Einrichtungen des Vereins oder geben Beratung und Hilfe im niederschwelligen Bereich. Wir blicken aber auch über den Tellerrand hinaus und engagieren uns in den Bereichen „Fairer Handel“ und „Nachhaltigkeit.“ Wir freuen uns auch über jede helfende Hand. Sprechen Sie uns einfach an!

Unsere zahlreichen Aktivitäten werden ehrenamtlich ausgeführt und nur durch Mitgliedsbeiträge und Spenden finanziert..
Hier unsere Spendenkontos:
IBAN DE45 5085 0150 0121 0006 28  BIC HELAEF1DAS
IBAN DE13 5519 0000 0182 4040 12  BIC MVBMDE55XXX

Veranstaltungstermine im Juli 2024

Da die Räume im Bürgerzentrum immer noch stark belegt sind, können wir leider in diesem Zeitraum keine weiteren Veranstaltungen anbieten.
11.07. Senioren-Treff im Kleinen Saal des Bürgerzentrums,
Eingang Vingakerweg. Beginn: 14:30 Uhr.
Vortrag von Herrn Roland Rau:
„Körperlich und geistig fit ins Alter“
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G Y M N A S T I K für S E N I O R E N
04.07. Gymnastik für Frauen im Kleinen Saal des Bürgerzentrums,
Eingang Vingakerweg. Beginn: 10:00 Uhr
11.07. Gymnastik wie oben.
18.07. Gymnastik wie oben.
25.07. Gymnastik wie oben.
Gymnastiktermine im August nach Absprache.

AWO Mühltal bei Brillen WeltWeit

Am 7. Juni 2024 überbrachten einige Vorstandsmitglieder der AWO Mühltal, Edith Keil, Gunter Kirchner und Volkmar Pupp eine Autoladung gebrauchter Brillen der Organisation Brillen WeltWeit in Mayen/Eifel. Am Vorabend war ein gemieteter Transporter schon beladen worden und morgens um 8 Uhr fuhr Volkmar Pupp in Traisa los. Gegen 11 Uhr wurden die Mühltaler freundlich von Herrn Klein in Mayen empfangen. Er zeigte uns den Raum, in dem 4 Mitarbeitende mit der Sortierung, Reinigung bzw. Zerlegung der Brillen beschäftigt waren. Herr Klein erläuterte die Organisation sowie den Ablauf wir folgt: Brillen WeltWeit hat zwei Mitarbeiter im Ehrenamt, einer davon ist Optiker, die die Aufsicht führen über die Arbeiten. Die Organisation leitet die logistischen Abläufe, das Sammeln der Brillen, die Aufarbeitung und den Weiterversand. Sie steht in Kontakt mit dem Job-Center Koblenz, woher die Mitarbeitenden kommen im Rahmen einer integrativen Maßnahme für Langzeitarbeitslose. Auf unsere Nachfrage erklärte Herr Klein, dass es keine Mitgliedsgelder oder Spenden gäbe, Brillen WeltWeit  müsse sich selbst finanzieren durch den Verkauf wertvoller Metalle aus den Brillengestellen. Diese werden aussortiert und zur Weiterverwendung eingeschmolzen. Das gleiche geschieht mit dem Rohstoff Acetat. In Mayen befindet sich also ein Lager für Brillen und der Bereich der Vorsortierung, zB nach Brillen für Männer, Frauen, Kinder. Die Brillen werden am Ende mit einem Brillenpass versehen und in Folie verpackt. Danach können sie dahin versendet werden, wo gerade Bedarf ist. Das kann eine Bahnhofsmission in Deutschland sein oder eine Einrichtung in Afrika oder in Indien. Hier seien bei einer gemeinsamen Aktion von Brillen WeltWeit mit örtlichen Organisation dieses Jahr schon 35 000 Menschen mit Sehhilfen versehen worden. Und die Nachfrage sei weiter riesig, erklärte Herr Klein. Nach dem Besuch der Einrichtung in Mayen und einem guten Mittagessen in der Vulkanbrauerei fuhren wir Mühltaler wieder zurück, bereichert und überzeugt, dass das Sammeln von gebrauchten Brillen eine sehr gute Sache ist und in der Umgebung von Mühltal bzw. im Fischbachtal auch weiterhin betrieben werden wird.  

Presse Groß-Umstadt

Stadtrundgang unter Regenschirmen

Die AWO Mühltal besuchte am Dienstag nach Pfingsten das schöne Groß-Umstadt. Um die Mittagszeit holte ein Bus von Strohmenger-Reisen die Seniorengruppe ab und eine Stunde später saßen wir in den Cafés rund um den Marktplatz und stärkten uns zur anstehenden Stadtführung. Herr Schlegelmilch  gab uns dann in der Stadtkirche bei Schutz vor Regen und auf Sitzgelegenheiten einen Überblick über die 2000-jährige Stadtgeschichte. Uralte Sandsteintafeln und Sargedeckel an den Wänden wiesen auf große Rittergeschlechter hin. Und seine Frage dazu lautete: Wissen Sie, woher das Wort „stinkreich“ herkommt? –Wir wussten es nicht. - Antwort: Im Mittelalter  haben die Reichen und Vornehmen ihre Toten ganz nah am Altar in Sarkophagen zur letzten Ruhe gebettet. Die Steinsärge waren aber nie ganz dicht…Verstehen Sie jetzt das Wort? – Wir verstanden! - Aber auch auf den Weinanbau in der Römerzeit wies eine Tafel mit einer Traube hin. Der Stadtführer geleitete uns weiter bei leichtem Nieselregen in zwei Stunden durch über 1275 Jahre urkundlich belegte Stadtgeschichte, die nach den Römern begann. Alemannen und Franken siedelten auch im fruchtbaren Flußtal. In jener Zeit verlieh der Vater von Karl dem Großen dem Ort schon die Marktrechte. Die Stadtrechte kamen im 13. Jhr. dazu. Eine merkwürdige Sache ist die, dass die kleine Stadt sieben Schlösser besitzt. Der Hintergund ist verzwickt, weil die Stadt durch Verheiratung oder Schenkung etc. immer wieder unterschiedliche Herren hatte. So war das halt im Mittelalter. Ein Zeugnis der wirtschaftlichen Blüte nach den mittelalterlichen Wirren war aber das prachtvolle Rathaus und Bürgerhäuser  im Renaissance-Stil. Leider hat der 30-jährige Krieg mit Zerstörungen und vor allem die Pest in den 1630er Jahren der Stadt nachhaltig geschadet, sie fiel sozusagen in einen Dornröschenschlaf. Dieser endete mit umfangreichen Sanierungsprogrammen in unserer Zeit, Gassen, Häuser, Schlösser und die Kirche erstrahlen heute wieder in wunderbarem Glanz. Der Rundgang  unter Regenschirmen endete dann im Rathaus bei einer Weinverkostung. Die Sonne, die sich draußen so rar gemacht hatte, strahlte danach von innen. Dann hielten wir die Schlußrast im Restaurant „Split“ am Sportplatz om Dieburg. Bei gutem Essen und Trinken zu günstigen Preisen konnte der Nachmittag Revue passieren und gelacht wurde auch viel. 

Die nächsten Halbtagesfahrten der AWO Mühltal finden erst wieder im letzen Quartal dieses Jahres statt. Die Mehrtagesfahrt geht vom 14. 9. - 21.9.2024 in den Harz. Hierzu kann man sich anmelden bei Sylvia Schöneberg unter: DA 146299 und Email: sylvia.schoeneberg(at)t-online.de.

Ehrung

Ehrung von W. Dieter

Ehrung für Wilhelm Dieter

Seit 50 Jahren in der AWO

 

Im November 2020 war schon alles vorbereitet und eine Einladung für den 4. Dezember bereits versandt, aber dann kam alles anders. Der Corona-Lockdown unterband alle Veranstaltungen. Umso mehr freuten sich jetzt AWO Vorsitzender Friedrich Wolbold und Vorstandsmitglied Volkmar Pupp dass sie nun vor wenigen Tagen Wilhelm Dieter für 50-jährige Mitgliedschaft in der Arbeiterwohlfahrt Mühltal danken und ehren konnten. Mit 86 Jahren erfreut er sich einer guten Gesundheit und sein großes Hobby ist die Pflege seines Gartens. Dort, in dieser schönen und blühenden Umgebung hatte er sich auch die Ehrung gewünscht. Nach der Überreichung der Urkunde mit der Ehrennadel und einem Präsent durch den Vorsitzenden übergab ihm Volkmar Pupp als Buchgeschenk die im letzten Jahr erschienene Ausgabe „Geschichte der Arbeiterwohlfahrt“ seit ihrer Gründung im Jahr 1919.

Nach dem offiziellen Teil saß man noch lange gemütlich zusammen, denn aus der Vergangenheit gab es viel zu erzählen. Auch das Erlebnis, dass Wilhelm Dieter durch einen Arbeitskollegen für die AWO gewonnen wurde.

 

Bild (AWO) von links: Volkmar Pupp, Wilhelm Dieter und Friedrich Wolbold

Vereinsaktivitäten

Seniorentreff:

Jeden 2.,3. und 4. Mittwoch im Monat um 14:30 Uhr im Bürgerzentrum

Frauengymnastik:

Jeden Donnerstag um 11:00 Uhr im Bürgerzentrum

Seniorenfahrten:

Sechs Tages- bzw. Halbtagesfahrten und eine Mehrtagesfahrt im Jahr

 

Hilfe in Notfällen:

Wir leisten Hilfe und Beistand vielfältiger Art vor Ort und in besonderen Notfällen (Projektmittel „Hilfe vor Ort“).

Hilfe und Unterstützung:

Wir helfen bei der Suche und Vermittlung eines Platzes in ein Pflegeheim.

Kinder- und Jugendfreizeiten:

Wir bieten Kinder- und Jugendfreizeiten mit dem AWO Jugendwerk, Frankfurt, an (Projektmittel „Kindern Ferien schenken“) und übernehmen Patenschaften.

Brillensammlung:

Wir sammeln Altbrillen und Brillenetuis in Mühltal und im Landkreis für das Hilfswerk „Brillen Weltweit,“ Koblenz.

Briefmarkensammlung:

Wir sammeln Briefmarken in Mühltal und im Landkreis zu Gunsten der Behinderteneinrichtung der NRD, Mühltal, sowie der Gesellschaft für Mukopolysaccharidosen, Aschaffenburg.

Handysammlung:

Wir sammeln Handys, Smartphons, Tablets usw. für das Projekt „Handys für Gorillas“ der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt, zum Schutz der Berggorillas im Kongo (Virunga Nationalpark).

Beratungsangebot:

Für Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Betreuungsverfügung unter Verwendung des AWO Vorsorgeordners.

Beratungsangebot:

Für Mutter-Kind-Kuren.

Wir unterstützen das Projekt „Mobilität in der Kommune“ mit dem Midkom-Anrufsammeltaxi der Gemeinde Mühltal durch eine jährliche finanzielle Beteiligung an den Betriebskosten.

Wir sind aktives Mitglied in der Steuerungsgruppe „Fair Trade“ der Gemeinde Mühltal.

Wir sind aktives Mitglied im Seniorenbeirat der Gemeinde Mühltal, und sind alle zwei Jahre auf dem „Mühltaler Seniorentag“ mit einem Info-Stand vertreten.

Wir sind Mitglied in der Interessengemeinschaft Nieder-Ramstädter Ortsvereine

Wir sind jedes Jahr mit einem Verkaufsstand auf dem Weihnachtsmarkt in Nieder-Ramstadt vertreten.

Wir sind aktives Mitglied von „AWO International“ Berlin.

Wir arbeiten im Vorstand von „Netzwerk Asyl Mühltal“ und leiten dort eine Fahrradwerkstatt.

KONTAKT

1. Vorsitzende:
Edith Keil 
Engelmühlenweg 8
64367 Mühltal
Tel.: 0172-8156489
E-Mail: keil.edith@gmail.com


Stv. Vorsitzende:
Jutta Hentze
Bordenbergweg 17

64367 Mühltal
Tel:06151-145039
E-Mail: jhentze(at)web.de

Hauptrechner:
Volkmar Pupp
Ludwigstr. 136a
64367 Mühltal
Tel: 06151-5200770
Fax: 06151-5200769
Mobil: 0151594222843
E-Mail: volkmarpupp(at)online.de

Senioren-Treff-Rechnerin
Sylvia Schöneberg
Kirchstr. 9
64367 Mühltal
Tel: 06151-146299
E-Mail: sylvia.schoeneberg(at)t-online.de

Schriftführerin
Beate Wilhelm
Steinstr. 13
64367 Mühltal
Tel: 06151-145540
E-Mail: beate-wilhelm@t-online.de